Physiopraxis Schoe
                 Inh.Sonja Bohlen

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Kinesiotape – so wirkt es

Die heilende Wirkung des Kinesio-Tapes scheint durch reichlich praktische Erfahrungen belegt. Doch wie genau wirkt das Tape auf unsere Muskeln? Das Tape an sich ist nicht neu. Doch herkömmliche Pflaster sind starr und stabilisieren beispielsweise ein verletztes Gelenk nur passiv.


Mit Elastizität zum schnellen Heilungserfolg

Bei einer Prellung etwa entzündet sich das Gewebe, schwillt an und schmerzt. Durch das elastische Tape wird die Haut bei jeder Bewegung ganz sanft geliftet und massiert, so werden Lymph- und Blutfluss angeregt. Entzündungen klingen schneller ab, der Druck lässt nach und damit auch der Schmerz, meist schon kurz nach dem Tapen. Schließlich reguliert das Pflaster den Muskeltonus und stützt die Gelenke über eine bessere Wahrnehmung von Beweglichkeit und Belastbarkeit.
 

Was kann man tapen?

Das Knie tapen, den Tennisarm bandagieren oder den verspannten Rücken entlasten ... Das Kinesio-Tape ist vielseitig einsetzbar und wirkt einer Vielzahl von Beschwerden entgegen: Knie-, Sprung- und Schultergelenke, verspannter Rücken und Nacken, Tennis- und Golferarme sowie Sehnenscheidenentzündungen lassen sich besonders gut behandeln. Bei stumpfen Verletzungen wie einem Muskelfaserriss ist das Tape anderen konventionellen Verfahren sogar überlegen ist. Der Heilungsprozess verkürzt sich um bis zu 50 Prozent. Entscheidender Benefit: Da der Schmerz oft sofort nachlässt, werden Schonhaltungen und Folgeprobleme wie Verspannungen vermieden.

Übrigens kann es sogar sinnvoll sein, vorbeugend zu tapen. Wer etwa auf einen Marathon hin trainiert, kann mit gezieltem Wadentaping die Krampfneigung herabsetzen.